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Heinrich Steinitz (1897 - 1942)

Herbert Exenberger

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Dr. Heinrich Steinitz wurde am 30. August 1879 in der Stadt Bielitz, im heutigen Polen, geboren. Als Sohn eines angesehenen Arztes genoß Heinrich Steinitz gemeinsam mit seinen beiden Brüdern eine gediegene Erziehung. 1897 entschloß er sich an die Wiener Universität zu gehen, um hier Jus zu studieren. Am 12. März 1902 erlangte Heinrich Steinitz den Doktorgrad der Rechtswissenschaft. Acht Jahre später, am 4. Jänner 1910, wurde er in die Wiener Liste der Rechtsanwälte eingetragen. Einige Monate darauf, am 23. Dezember 1910, heiratete er Meta Wurmfeld. Bereits als junger Jurist konnte er seinen ersten schriftstellerischen Erfolg erzielen. Die Mädchengruppe des israelitischen Vereines "Ferienheim" in Bielitz, dessen Aufgabe es war, schwachen und kränklichen Kindern armer Eltern zu Ferien auf dem Lande zu verhelfen, führte sein Märchen "König Drosselbart" als "Novität" am 25. März 1906 im Stadt-Theater Bielitz auf.

 

Der weitere Lebensweg des nach seiner Heirat für kurze Zeit als Richter und dann als Anwalt tätigen Heinrich Steinitz schien in festgefügten Bahnen zu verlaufen, bis der Ausbruch des Ersten Weltkrieges sein Leben plötzlich grundlegend änderte. 1916 geriet er an der Ostfront in Kriegsgefangenschaft. In seinem ersten Brief aus der Gefangenschaft an seine Frau vom 24. August 1916 berichtete Steinitz, daß er täglich eine Stunde französische Sprache lernt und sich mit schriftstellerischen Versuchen die Zeit vertreibe. Über Schweden konnte er im Jahre 1918 aus der Kriegsgefangenschaft fliehen. Gleich nach seiner Heimkehr trat er der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei bei und wurde Sektionsleiter der 2. Sektion der Hietzinger Bezirksorganisation. Außerdem wurde er zum Obmann des Bezirksbildungsausschusses gewählt. Im Arbeiterrat stieg er zum führenden Gremium, dem Reichsarbeiterrat, auf. Seine juristischen Kenntnisse setzte Heinrich Steinitz für die Arbeiterklasse ein. In Publikationen und durch Beiträge in der Arbeiterpresse klärte er seine Genossinnen und Genossen über Rechtsfragen auf.

 

Neben seinen beruflichen und politischen Aktivitäten fand er immer noch Zeit für sein literarisches Schaffen. Steinitz schrieb Gedichte, die er in seinem "Lyrischen Tagebuch" fest-hielt, verfaßte Texte für Massenfestspiele und Sprechchorwerke, etwa "Das Spiel um August Bebel", "Die Pariser Kommune" oder "Empörer", und schrieb eine Kleist-Erzählung unter dem Titel: "Der Kampf um den Guiskard". In seiner einzigen selbständigen literarischen Publikation hat sich Heinrich Steinitz dem Bildhauer und Bildschnitzer Tilman Riemenschneider zugewandt, der im Bauernkrieg 1525 offen für die rebellierenden Bauern eintrat und in der Folge, nach Folterung und Kerker, Ämter und Ehren verlor. Der Wiener Verleger Herbert Reichner, der sich besonders des Werkes Stefan Zweigs annahm, hat auch "Tilman Riemenschneider im deutschen Bauernkrieg" im Jahre 1936 herausgebracht, trotz der bereits in Nazideutschland lodernden Bücherscheiterhaufen. Das Buch konnte jedoch nur unter dem Pseudonym Karl Heinrich Stein erscheinen - auf den Druckfahnen ist dazu der Vermerk von Heinrich Steinitz zu lesen: "Der Druck der Titelseite wird wohl erst zuletzt erfolgen, bis wir wissen, ob wir ein Pseudonym wählen oder die Sache unter meinem Namen bringen" - ein Werk eines unter die Nürnberger Rassengesetze fallenden Schriftstellers war in NS-Deutschland unmöglich.

 

Nach der brutalen Zerschlagung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei im Februar 1934 durch die Regierung Dollfuß wuchs der Anwalt und Mensch Heinrich Steinitz weit über sich hinaus. Er organisierte mit großem persönlichen Mut die Verteidigung der inhaftierten Genossen. Von der Verteidigung seines Freundes, des Schutzbündlers Fritz Quastler, vor dem Standgericht der Austrofaschisten über den Schutzbundprozeß, in dem er Hauptmann Löw verteidigte, und den Prozeß gegen den Funktionär der illegalen Freien Gewerkschaft Rudolf Holowatyj bis hin zum Sozialistenprozeß 1936, wo er Verteidiger des Hauptangeklagten Karl Hans Sailer war, spannt sich der Bogen seines Eintretens für die Verfolgten des Faschismus.

 

Am 14. März 1938 wurde Heinrich Steinitz von den Schergen des "Dritten Reiches" verhaftet und nach Dachau verschleppt. Seine Mitgefangenen Jacques Hannak und Erich Fein berichteten, daß Steinitz in den Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald Gedichte verfaßte. Strumpfstopferei, Strafkommando, Gärtnerei und das Latrinenkommando waren die Stationen dieses Sozialisten im KZ Buchenwald. Im Oktober 1942 wurde Heinrich Steinitz in die Nähe seines Geburtsortes Bielitz, nach Auschwitz, transportiert. "Am 4. oder 5. Tag nach unserer Ankunft", berichtet Benedikt Kautsky, "wurden wir nach der Arbeitsfähigkeit gesichtet. Heinrich, ebenso wie Edmund Reismann wurden als zu alt ausgeschieden. Am selben Nachmittag marschierten sie nach Birkenau, wir sahen sie nie wieder ... Als ich mich von ihm verabschiedete, war er gefaßt; seine letzten Worte zu mir waren: 'Wer weiß, was ich mir erspare.'"

 

Eine städtische Wonhausanlage im 13. Wiener Bezirk, eröffnet und benannt am 8. Oktober 1955 durch Bürgermeister Franz Jonas, erinnert an diesen österreichischen Schriftsteller.

 

Selbständige Werke

 

Wert- oder Sachabgabe. Eine Untersuchung. Leipzig, Wien: Anzengruber Verl. 1919. 40 S. (Der Aufstieg, Nr. 10 u. 11)

Schöffen und Geschworene. Eine Einführung in das österreichische Strafrecht und Strafverfahren. Wien: Verl. d. Wiener Volksbuchhandlung 1929. 119 S.

Soziales Wohnrecht. Sonderdruck aus der "Zeitschrift für Soziales Recht", Nr. 4, Juli 1929. 1. Jg. S. 238-250.

Merkblatt für Bürgerkunde. Wien: Fortbildungsschule für Hausgehilfinnen o. J. 7 S.

Tilman Riemenschneider im deutschen Bauernkrieg. Geschichte einer geistigen Haltung. Wien, Leipzig, Zürich: Reichner 1936. 445 S. Neuauflagen: Wien, Leipzig, Zürich: Reichner 1937. 445 S; Zürich: Büchergilde Gutenberg 1944. 477 S; Wien: Büchergilde Gutenberg 1953. 381 S.
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Heinrich Steinitz. Sonette eines Häftlings in Buchenwald. Hrsg. v. Eckart Früh. Wien (Noch mehr, März 1988). 11 S.

 

Dieser Text wurde veröffentlicht in: Herbert Exenberger (Hrsg.), Als stünd' die Welt in Flammen. Eine Anthologie ermordeter sozialistischer SchriftstellerInnen. Wien: Mandelbaum Verlag 2000.

 

 

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